3. Kieferngarten: Park and Ride-Anlage – Abriß?

 

Wie sollen nach Ihrer Meinung bei dem geplanten Abriss der Park and Ride-Anlage an der Kieferngartenstraße der Entfall der 230 Stellplätze und der durch das Park and Ride – Gebäude vorhandene Lärmschutz kompensiert werden?

 

ÖDP, Tobias Ruff:

Wie bereits in der Frage zuvor beschrieben, bin ich gegen eine Tramwendeschelfe am Kieferngarten. Als Kompromiss wäre höchstens eine Tieferlegung der Tram mit vollständiger Einhausung tragbar.

 

Bayernpartei, Richard Progl:

Die BAYERNPARTEI ist strikt gegen die Einrichtung einer Trambahn-Linie zum Kieferngarten, deshalb ist aus unserer Sicht auch keine Wendeschleife in der Kieferngartenstraße nötig und das P&R-Parkhaus kann bestehen bleiben.

 

FDP, Jörg Hoffmann:

Auf Park & Ride-Plätze können wir grundsätzlich nicht verzichten, sie sind für die Stadt sehr wichtig. Deshalb muss auch künftig ein Parkhaus gebaut werden, das möglichst gleich als Lärmschutz fungieren kann.

 

FREIE WÄHLER, Peter Mehling:

Das Parkhaus soll stehen bleiben, die Toilettenanlage darin repariert werden. Das Parkhaus soll wegen der Tram 24 weichen, die am Kieferngarten unnötig ist, zumal eine dazu parallele Seilbahn am Frankfurter Ring geplant ist.

 

AfD, Wolfgang Wiehle:

Ich bin gegen den Abriss der Park and Ride-Anlage. Es wäre Augenwischerei, anzunehmen, dass das Umsteigen von Autofahrern auf die U-Bahn nach einem solchen Abriss unterbleiben würde. Vielmehr würden die Autofahrer verstärkt Parkplätze im Wohngebiet suchen, was ja heute schon trotz aller Regulierungsversuche ein Problem ist.

 

Die Linke, Thomas Lechner:

Die entfallenen Stellplätze können durch freie Kapazitäten in Fröttmaning aufgefangen werden. Damit entfällt auch der Anreiseverkehr zum Parkhaus im Viertel.

Eine Lärmschutzwand an der U-Bahn würde den nötigen Lärmschutz gewährleisten.

 

Bündnis 90/Die Grünen, Katrin Habenschaden:

Das dortige Parkhaus ist nicht mehr notwendig. Es wurde gebaut, als die Station Kieferngarten noch Endhaltestelle war. Wer heute von der A9 kommt, kann in Fröttmaning umsteigen, darüber hinaus gibt es auch an der Haltestelle Studentenstadt eine Park-and-Ride-Anlage. Das Parkhaus an der Kieferngartenstraße zieht derzeit eher mehr Verkehr ins Wohnviertel als es zu entlasten. Die benötigte Wendeschleife könnte man überbauen, um den Lärmschutz vor der U-Bahn zu gewährleisten.

 

SPD, Dieter Reiter:

Die P&R-Anlage Kieferngarten stammt noch aus der Zeit vor Verlängerung der U6 nach Fröttmaning. Da sie an normalen Tagen zu weniger als der Hälfte ausgelastet ist, kann der Bedarf inzwischen an der P&R-Anlage Fröttmaning gedeckt werden. Der künftige Lärmschutz muss natürlich gewährleistet sein. Die Beauftragung eines Schallschutzgutachtens läuft, die jeweilig notwendigen Maßnahmen werden dann im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens festgelegt.

 

CSU, Kristina Frank:

Wir sind gegen die Weiterführung der Tram 23 und damit auch gegen einen Abriss der P&R-Anlage, siehe oben.

 

 

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